Theaterstück
Zwangsvereinigung oder
„ … es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht“
22. April 2026, ab 19 Uhr
Ort der Veranstaltung: Stadthalle Falkensee
Scharenbergstraße 15, 14612 Falkensee
Theaterstück über die Bildung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) aus der zwangsweisen Vereinigung von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Diese fand auf dem "Vereinigungsparteitag" am 21. und 22. April 1946 im Admiralspalast in Berlin statt.
Worum geht es?
Und warum bleibt uns „nischt“?
Unter Walter Ulbricht „ … bleibt uns ja nischt anderes übrig, als mit den Lebensverhältnissen in diesem maroden Arbeiter- und Bauernstaat so gut wie möglich durchzukommen. Das war der tiefere Sinn des Stoßseufzers, der im Volksmund umher ging, um dem Mangel und den Mängeln des SED-Regimes zumindest noch so etwas wie eine witzige Seite abzugewinnen.
Wir stellen die Frage: Gab es wirklich im April 1946 „nischt anderes“,
gab es keine Alternative zu der Unterwerfung unter das Diktat Stalins und die „Machtübernahme“ durch seinen Vasallen Walter Ulbricht?
Das Stück Zwangsvereinigung oder „ … es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht“
ist entstanden in Kooperation des theater 89
mit der Historischen Kommission der SPD Brandenburg und
dem Brandenburger Forum für Sozial- und Demokratiegeschichte e. V.
Das theater 89 ist ein professionelles freies Theater in Brandenburg, das im Mai 1989 in Berlin gegründet wurde. Es folgt einem Konzept der Aufführung selten gespielter, vergessener oder ins Abseits gedrängter Autoren.
Die Erarbeitung des Drehbuchs wurde von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur gefördert.
Veranstalter und Partner:
BURG BEESKOW
Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee e.V.
Partnerschaft für Demokratie – Falkensee
Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
Goethe-Schiller-Gymnasium Jüterbog