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Museum aktuell

11. Open-Air-Kino-Sommernacht in Falkensee

27. August 2022, 21.00 Uhr

 

„Der Bruch"

 

Kriminalkomödie aus dem DEFA-Studio für Spielfilme

aus dem Jahr 1988, Farbe/Schwarz-Weiß, 118 Minuten, FSK 12

 

Regie:            Frank Beyer

Drehbuch:      Wolfgang Kohlhaase

Musik:           Günther Fischer

Kamera:         Peter Ziesche

Schnitt:          Rita Hiller

Darsteller:       Götz George, Rolf Hoppe, Otto Sander, Jürgen Walter u.v.a.m.

 

 

Zur 11. Open-Air-Kino-Sommernacht am 27. August 2022, um 21.00 Uhr (Einlass ab 20.00 Uhr) auf der Festwiese am Gutspark in Falkensee laden wir Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.

 

 

Begrüßung:    Heiko Müller, Bürgermeister der Stadt Falkensee

                   

Technik:         Silvan Maugeri „Bildwerfer“, Berlin

 

Catering:        Falkensee Events

 

Zufahrt:          Festwiese am Gutspark Falkensee, Geschwister-Scholl-Straße,

                     Parkplätze in geringer Anzahl vorhanden.

 

 

Sitzgelegenheiten sind nur im begrenzten Umfang vorhanden.

 

Bitte bringen Sie Stühle, Decken o. ä. mit.

 

Freier Eintritt und barrierefreier Zugang.

 

 

Die Kinovorführung wird nach den jeweiligen, aktuell gültigen, Regelungen zum Umgang mit der Covid-19 Pandemie im Land Brandenburg durchgeführt.

 

Eine Veranstaltung der Stadt Falkensee.

 

 

„Eine vergnügliche, lakonisch und sozial prägnant erzählte Geschichte. Der Film beleuchtet ironisch gekonnt mit Mitteln der Kriminalkomödie auch die Widersprüchlichkeiten der damaligen gesellschaftspolitischen Konstel-lationen. Ausgezeichnet gespielt, bis ins Detail sorgfältig ausgestattet, mit äußerst witzigen Dialogen.“ (Lexikon des internationalen Films)

 

Winter 1946 in der Viersektorenstadt Berlin. Drei Männer planen den Coup ihres Lebens. Der Kriminelle Erwin Lubowitz (Otto Sander) will die Lohngelder aus dem Reichsbahntresor holen. Mit von der Partie ist der zwielichtige Kellner Walter Graf (Götz George). Um den Tresor zu knacken, braucht es einen Fachmann. Und der heißt Bruno Marquard (Rolf Hoppe), ein Profi, der sich bereits zur Ruhe gesetzt hatte.

Die Maurerlehrlinge Julian (Volker Ranisch) und Bubi (Thomas Rudnick), die eigentlich nur die flotte Friseuse Tina (Ulrike Krumbiegel) im Kopf haben, geraten unversehens in die Affäre. Der ahnungslose Bubi wird von den Ganoven angeheuert, eine Mauer aufzustemmen, die zum Tresorraum führt. Der Coup gelingt und der Travestie-Künstler Müller (Jürgen Walter) fährt das Fluchtauto.

Am nächsten Tag berichten die Zeitungen, dass über eine Million Reichsmark gestohlen wurden. Obwohl Walter, Erwin und Bruno die größte Vorsicht walten lassen, kommt man ihnen bald auf die Schliche und die Polizei macht die Einbrecher nacheinander dingfest.

 

Der in Falkensee lebende Sänger und Komponist Jürgen Walter ist im Film als Travestie-Künstler zu sehen. Im Film steuert er natürlich nicht nur das Fluchtauto, sondern singt auch den von Wolfgang Kohlhaase geschriebenen „Tango für Paul“.

 

Jürgen Walters Karriere begann Anfang der 1970er Jahre. Er arbeitete mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern zusammen, darunter Günther Fischer und Arndt Bause. Die künstlerische Beraterin und Texterin Gisela Steineckert unterstützte ihn über viele Jahre. Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit waren Auftritte in TV-Shows, internationale Tourneen, Musikfestivals sowie Revuen im Palast der Republik. 1980 moderierte er „Ein Kessel Buntes“ und trat 1983 im Palast der Republik am Trapez auf. Später wechselte er in das Genre des Chansons und kleinere Filmrollen folgten.

Walter gründete 1992 eine eigene Plattenfirma. Mit Liedern wie „Schallala, Schallali ...“ und „Clown sein“ ist Jürgen Walter bis heute in der Bundesrepublik bekannt (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992).

 

 

Authentische Filmvorlage

Der Film beruht auf dem authentischen Fall des Einbruchs der Bande um Walter Pannewitz in die Eisenbahnverkehrskasse der Reichsbahndirektion Berlin im November 1951. Die Kritik lobte den Film als „nostalgische Kriminalkomödie mit glänzenden Dialogen […] und einer wehmütigen, spöttischen Zuneigung zu den hervorragend gespielten Nachkriegsberlinern auf beiden Seiten des Gesetzes. Deutsche Geschichte, in einem Einbruch aufgebrochen, kurz nachdem Berlin in Trümmer und kurz bevor die Einheit Berlins zu Bruch ging.“ (Der Spiegel, Nr. 9, 1989).


Filmplakat: DER BRUCH © DEFA-Stiftung, Waltraut Pathenheimer, 1988.

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Das neue Heimatjahrbuch 2023

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